Ausstellung zur Erinnerung an 75 Jahre Kriegsende in Cham
📣 Nächste/r: 26.12. 14:00: Museum SPUR 3: April 1945 Dauer voraussichtlich: 22.05.2021 bis 06.01.2022 Mi, Sa, So und Feiertage sowie nach Vereinbarung. Am 01.11., 24./25.12., 31.12. ist das Museum geschlossen. 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr Inzwischen sind über 75 Jahre vergangen, seitdem der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Um die Erinnerung an diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, stellte das Stadtarchiv Cham eine heimatgeschichtliche Ausstellung zu diesem Thema zusammen. Im ehemaligen Armenhaus, dem jetzigen Museum SPUR (Schützenstraße 7), führen historische Fotos, erläuternde Texte und Exponate zurück in jene dramatischen Tage im April 1945. Ein besonderer Einschnitt für die Einwohner der Stadt und ein zentrales Thema der Ausstellung ist der Bombenangriff vom 18. April 1945. Damals attackierten britische Flugzeuge die Bahnanlagen. Etwa 200 Gebäude der Stadt wurden unterschiedlich stark beschädigt. Zur Bilanz des 18. April gehören auch die menschlichen Opfer unter den Einheimischen, Soldaten und Flüchtlingen. Dazu zählen die 46 Verwundeten, die in die Krankenhäuser gebracht wurden. Noch schwerer wiegen aber die über 60 Todesopfer. Das zweite wichtige Datum und somit Ausstellungsthema ist der 23. April 1945. An diesem Tag rückten US-Truppen in den Landkreis Cham vor. Gegen 12.45 Uhr erreichten die ersten GIs die Stadt Cham, die von wenigen Ausnahmen abgesehen, kampflos übergeben wurde. Anders war die Situation in Katzbach und in Untertraubenbach. In beiden Orten kam es noch zu Kampfhandlungen, die Zerstörungen und Todesopfer mit sich brachten. Geöffnet ist Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 14-17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Am 1. November, 24./25. und 31. Dezember 2021 bleibt das Museum geschlossen. Zu sehen ist die Ausstellung bei freiem Eintritt bis zum 6. Januar 2022. Für den Besuch hat das Museum ein Hygienekonzept entwickelt. Zur Sicherheit ist die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher beschränkt, ein Mindestabstand von 1,5 m wird gewahrt. In den Ausstellungsräumen ist das Tragen einer FFP2 Maske verpflichtend, es gelten die üblichen AHA-Regeln. Besucher werden gebeten, telefonisch unter 09971 8579-410 (Mo-Fr 9 - 17 Uhr, Sa 9.30 – 12 Uhr) einen Termin zu buchen, die Terminvergabe ist auch direkt an der Eingangstür möglich. Die Kontaktdaten werden vorübergehend erfasst. Diese Regeln gelten für alle Besucher gleichermaßen. Das Museum heißt alle herzlich willkommen. Im Rahmenprogramm zur Ausstellung sind auch Führungen zu diesem Thema geplant. Sie sollen an Schauplätze und Ereignisse im April 1945 erinnern. Diese Führungen werden nur mit Anmeldung und begrenzter Teilnehmerzahl möglich sein. Weitere Informationen und Terminangaben folgen, sobald es die Corona-Situation erlaubt. Organisator: Stadtarchiv Cham Spitalplatz 22 93413 Cham +49 9971 / 8579380 http://www.cham.de/deCham/kulturbildung/stadtarchiv/stadtstart.php archiv@cham.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: Stadtarchiv Cham - bahnhofsareal-cham-nach-bombenangriff-stadtarchiv-cham-internet-1b Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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30 Jähriges Museum Spur
📣 Nächste/r: 26.12. 14:00: Museum SPUR 3: Museum begeht sein 30-jähriges Bestehen Ab Samstag 21. Mai ist das Museum SPUR Cham wieder geöffnet, an den Pfingstfeiertagen ist das Haus Samstag, Sonntag und Pfingstmontag von 14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen. Im ehemaligen »Armenhaus« der Stadt ist seit März 1991 das von Stadt und Landkreis Cham getragene Museum SPUR Cham eingerichtet. So kann das Museum im Jahr 2021 sein 30-jähriges Bestehen begehen. Das südwestlich vor dem Biertor am Regenfluss gelegene spätgotische Gebäude zählt zu den ältesten noch erhaltenen Profanbauten Chams. Heute sind hier Arbeiten der Gruppe SPUR im Stil des abstrakten Expressionismus und des Informel zu sehen. In dem Antikriegsfilm „Die Brücke“ von Bernhard Wicki, 1959 in Cham gedreht, spielte das historische Armenhaus eine zentrale Rolle. Seit 1995 steht auf der Brücke die Eisenplastik "Großer geharnischter Sitzender" von Lothar Fischer, einem Mitglied der Gruppe SPUR. Das Museum zeigt Malerei, Plastik und Arbeiten auf Papier der Gruppe SPUR, die in den 1950er Jahren in München zusammenfand. Über die Ausstellungstätigkeit hinaus versteht sich das Museum als ein Ort der Dokumentation, an dem Materialien über die Gruppe SPUR gesammelt werden. Im Herbst 1957 hatte eine Gruppe junger Künstler im Pavillon des Alten Botanischen Gartens in München gemeinsam ausgestellt. Im Januar 1958 fanden sie für ihren Zusammenschluss den Namen SPUR. Zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe zählten Heimrad Prem und Helmut Sturm, beide aus dem Landkreis Cham gebürtig, sowie Lothar Fischer und Hans-Peter Zimmer. Mit den vier Mitgliedern Prem (1934-1978), Sturm (1932-2008), Fischer (1933-2004) und HP Zimmer (1936-1992) bestand die Gruppe SPUR bis 1965. Die Ideen und die künstlerische Innovation der Gruppe gelten als bedeutender Beitrag zum internationalen Aufbruch der Kunst in der Nachkriegszeit. Die diesjährige Ausstellung im Museum SPUR zeigt Arbeiten der Gruppe SPUR von 1957 bis 1965 aus dem Bestand des Museums sowie Leihgaben aus Privatbesitz und Leihgaben des »Kunstvereins Museum SPUR«. Im Erdgeschoss des Armenhauses ist die Heimatgeschichtliche Ausstellung des Stadtarchivs Cham „April 1945 - Zur Erinnerung an 75 Jahre Kriegsende in Cham“ zu sehen, die Laufzeit der Ausstellung wurde verlängert. Inzwischen sind über 75 Jahre vergangen, seitdem der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Um die Erinnerung an diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, stellte das Stadtarchiv Cham diese heimatgeschichtliche Ausstellung zusammen. Im ehemaligen Armenhaus, dem jetzigen Museum SPUR, Schützenstraße 7, führen historische Fotos, erläuternde Texte und Exponate zurück in jene dramatischen Tage im April 1945. Zur Sicherheit ist die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher beschränkt, ein Mindestabstand von 1,5 m wird gewahrt. In den Ausstellungsräumen ist das Tragen einer FFP2 Maske verpflichtend, es gelten die üblichen AHA-Regeln. Besucher werden gebeten, telefonisch unter 09971 8579-410 (Mo-Fr 9 - 17 Uhr, Sa 9.30 – 12 Uhr) einen Termin zu buchen, die Terminvergabe ist auch direkt an der Eingangstür möglich. Die Kontaktdaten werden vorübergehend erfasst. Diese Regeln gelten für alle Besucher gleichermaßen. Das Museum heißt alle herzlich willkommen. Museum SPUR Cham Schützenstraße 7 93413 Cham kultur@lra.landkreis-cham.de , www.cham.de Organisator: Städtische Galerie im Cordonhaus, Propsteistr. 46 Propsteistraße 46 93413 Cham +49 9971 / 8579 - 420 http://www.cham.de/Kultur-Freizeit/Kultur/Galerien-Museen/St%C3%A4dt-Galerie-Cordonhaus anjalie.chaubal@cham.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: - Museum SPUR 2015_Chaubal.jpg Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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Sonderausstellung - Weißes Gold für geweihtes Wasser
📣 30.10. 10:00: Wallfahrtsmuseum : Weihwasserkessel aus Porzellan Das Wallfahrtsmuseum ist von 12-13 Uhr zur Mittagspause geschlossen. In den ländlichen Anwesen hing das Weihwasserkesselchen neben der Stubentür und beim Verlassen der Stube bekreuzigte man sich mit dem wasserbenetzten Finger. Oftmals war darüber ein Armenseelentaferl platziert, das man dann ebenfalls kurz bespritzte, um zur Entsühnung der Armen Seelen im Fegfeuer beizutragen. Sofern die Pandemie-Regelungen es zulassen, kann ab Karsamstag, 3. April, im Wallfahrtsmuseum eine neue, sehenswerte Ausstellung besichtigt werden. Vor zwei Jahren überließ eine Sammlerin aus Baden-Württemberg dem Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut 222 Weihwasserkesselchen als Schenkung. Jahrzehntelang hatte sie diese zusammengetragen, auf Flohmärkten entdeckt oder von Reisen mitgebracht. Die meisten der Weihbrunnkesserl sind aus Porzellan oder Biskuitporzellan, auch „weißes Gold“ genannt, und sie sind mit verschiedensten Motiven verziert, mal vollplastisch, mal als Relief, mal aufgedruckt. Gängige Darstellungen sind Marienfiguren, Christus am Kreuz, Herz Jesu und Herz Mariä, die Heilige Familie, die Heilige Dreifaltigkeit oder Schutzengel. In der Sammlung finden sich aber auch eher seltene Darstellungen wie die Geburt Christi, das Prager Jesulein oder Kinderfiguren. Die Weihwasserkesselchen sind eine Bereicherung für das Museum. Sie wurden mittlerweile einzeln erfasst, nummeriert, vermessen, fotografiert und beschrieben. Ein Großteil kann jetzt präsentiert werden, ergänzt mit passenden Figuren, Andachtsbildchen, Drucken und Gemälden. Weihwasser wird in der katholischen Kirche bei der Taufe und zur Segnungverwendet. Das Taufwasser wird in der Feier der Osternacht geweiht („Osterwasser“). Durch Besprengen mit Weihwasser sollen Personen und Gegenstände geschützt werden, daher auch die Redewendung „Etwas meiden (fürchten) wie der Teufel das Weihwasser“. An den Kircheneingängen befinden sich Gefäße mit Weihwasser, mit dem sich die Gläubigen beim Betreten und Verlassen der Kirche bekreuzigen, um an die Taufe zu erinnern. Die Ausstellung kann bis 30. Oktober besichtigt werden. (Text: Günther Bauernfeind M.A.) Organisator: Wallfahrtsmuseum Marktplatz 10 93453 Neukirchen b. Hl. Blut +49 9947 / 940823 http://www.wallfahrtsmuseum.de tourist@neukirchen.bayern Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: Wallfahrtsmuseum - Weißes Gold im Wallfahrtsmuseum Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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Öffnung Museum Ehem. Klöppelschule
📣 03.10. 14:00: Museum "Ehemalige Klöppelschule Tiefenbach": Schauklöppeln im Museum ehem. Klöppelschule Mitglieder des Klöppelkreises zeigen das Spitzenklöppeln Museum ehemalige Klöppelschule In Tiefenbach wurde 1907 eine königliche Klöppelschule gegründet, in der die Frauen und Mädchen der Region die Handklöppelei erlernten und sich so eine Möglichkeit zum Nebenerwerb verschaffen konnten. Neben Schönsee und Stadlern machten sich Tiefenbacher Spitzen als Produkt heimischen Kunsthandwerks einen Namen. Oberpfälzer Klöppelspitzen waren sogar auf Weltausstellungen zu sehen. Im Saal der ehemaligen Klöppelschule, heute Rathaus, sind Entwürfe, Musterzeichnungen, Klöppelbriefe und Klöppelarbeiten aus Tiefenbach ausgestellt. Die Geschichte der Klöppelschule und die Einführung dieses Zweigs der Hausindustrie werden dargestellt. Spitzenklöppeln ist immaterielles Kulturerbe! Das Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald, in Schönsee, Stadlern und Tiefenbach, wurde 2016 auf die Landesliste Bayern und auf die Bundesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das Museum Ehem. Klöppelschule im Rathaus Tiefenbach ist jeweils von April bis Oktober am ersten Sonntag des Monats von 14 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Weitere Öffnungszeiten während der Öffnungszeit des Rathauses: Montag - Freitag von 07.30 Uhr - 12.00 Uhr Montag - Mittwoch von 13.00 Uhr - 16.00 Uhr Donnerstag von 13.00 Uhr - 18.00 Uhr Organisator: Museum "Ehemalige Klöppelschule Tiefenbach" Hauptstraße 33 93464 Tiefenbach/OPf. +49 9673 / 922112 http://www.tiefenbach-opf.de poststelle@tiefenbach-opf.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: - 005_wand_m-hlbauerbetz - geb-ude-kl-ppelschule-tiefenbach - museum-ehem-kl-ppelschuletiefenbach_foto-hajo-becker_2 Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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Ausstellung: Ludwig Gebhard - Alles Zeichnung. Von der Skizze über die Feder, den Bleistift und den
📣 03.10. 14:00: Museum Ludwig Gebhard: Ludwig Gebhard - Alles Zeichnung Von Skizze über Feder, Bleistift und Buntstift zur Graphit-Lasur. Ausstellung im Museum Ludwig Gebhard Ludwig Gebhard – Alles Zeichnung. Von der Skizze über die Feder, den Bleistift und den Buntstift zur Graphit-Lasur In einem um 1900 im Heimatstil errichteten Schulgebäude hat die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem in Tiefenbach geborenen Künstler Ludwig Gebhard ein Museum seiner Arbeiten eingerichtet. Gebhard (1933-2007) gehörte vor allem mit seinen farbigen Linolschnitten zu den führenden Druckgrafikern der zeitgenössischen Kunst. Als Meisterschüler von Prof. Ernst Geitlinger studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München. Durch seine innovative Bild- und Formensprache erlangte er internationale Anerkennung, seine Werke sind in öffentlichen Sammlungen (Pinakothek der Moderne, München; Albertina, Wien; Kupferstichmuseum, Basel etc.) präsent. Die Schausammlung des Museums zeigt Handzeichnungen, Gemälde, Farblinolschnitte, Radierungen und Plastiken Gebhards sowie textile Arbeiten nach seinen Entwürfen. Für die Saison 2020 wurde die Wechselausstellung mit Zeichnungen Gebhards, von der Skizze über die Feder, den Bleistift und den Buntstift zur Graphit-Lasur, bis Oktober 2020 verlängert. Der 2019 eröffnete Skulpturenweg Ludwig Gebhard zeigt 13 Eisen- und Stahl-Plastiken Gebhards entlang des Weges von der Ortsmitte Tiefenbach zum Museum. Der Skulpturenweg ist ganzjährig zugänglich und lädt bei einem Spaziergang im Freien ein, die Kunst Ludwig Gebhards zu betrachten. Öffnungszeiten Museum: jeden 1. So im Monat von 14 – 16 Uhr (April – Oktober) Museum Ludwig Gebhard Hauptstr. 23 93464 Tiefenbach / Opf. Tel. 09673 92210 www.tiefenbach-opf.de Organisator: Museum Ludwig Gebhard Hauptstraße 23 93464 Tiefenbach/OPf. +49 9673 / 92210 http://www.tiefenbach-opf.de poststelle@tiefenbach-opf.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: - gorgo_buntstiftzeichnung_1986-bearbeitet Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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